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Glückwunsch zum 25. Geburtstag der Schule

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Die Grund- und Hauptschule Wuchzenhofen feiert, weil die Turnhalle renoviert und der Gebäudeteil für die Bühne und die Bewirtung erweitert worden ist. Ein weiterer Grund zum Feiern ist das 25-jährige Jubiläum der gemeinsamen Schule Wuchzenhofen-Adrazhofen. Für dieses Schulfest wünscht sich die Festleitung einen Bericht vom damaligen Schulträger und Bürgermeister über die Entstehung dieser Schule und die Erstellung der Gebäude in Tannhöf. Dazu muss ich leider anmerken, dass der „Damalige“ nichts mehr zu sagen hat, weil der jetzige Schulträger zuständig und verantwortlich ist, auch über Fragen und Berichte über das übernommene Erbe. Trotz der Bedenken schreibe ich und lege dabei mehr den Schwerpunkt auf Hinweise als auf den gewünschten Bericht.

Zum Wasserfest im August 1965 erhielt jeder Anschlussnehmer die „Festschrift und Chronik der Gemeinde Wuchzenhofen“ ausgehändigt. In dieser Broschüre ist der Werdegang der Schule Wuchzenhofen-Adrazhofen auf 15 Seiten ausführlich beschrieben und chronologisch aufgelistet. Dort kann nachgeschlagen und festgestellt werden, dass das Schulproblem im Jahre 1961 mit dem Vorschlag des Schulrats begann, die einklassigen Volksschulen Wuchzenhofen, Wielazhofen und Adrazhofen zu vereinigen und das neue Schulgebäude bei Kesselbronn zu erstellen. Der Vorschlag wurde selbstverständlich verworfen und von niemanden unterstützt. Die Verantwortlichen und die Bürgerschaft wurden dadurch aber angeregt, sich mit dem Problem zu befassen.

Man hörte damals schon etwas von einer Schulreform und von Projektversuchen an einigen Schulen. Es folgte deshalb eine Reihe von Bürgerversammlungen, Verhandlungen, Sitzungen und Gesprächen, in denen nach Lösungen gesucht und gerungen wurde. Etwa ein Jahr verstrich, bis die Bauplatzfrage gelöst war. Fast ein Jahr dauerte die Planung.

Die Gebäude wurden in knapp zwei Jahren fertig gestellt. Im Herbst 1964 konnten die Schulkinder aus den Teilorten Adrazhofen, Allmishofen, Luttolsberg, Neumühle und Wuchzenhofen einziehen. Die Feier der Schulhauseinweihung fand dann am 21. November 1964 in der neuen Turnhalle statt.

Über die Baukosten und deren Finanzierung sagt die Broschüre wenig. Die Gründe sind: Mehrere Baumaßnahmen liefen gleichzeitig, die Abrechnungen zogen sich jahrelang hin, und die Bürger wurden laufend über die Finanzplanung informiert. So stand z. B. im Mitteilungsblatt vom 28. März 1963: „Für das Schulprojekt, das mit DM 1.927.000 veranschlagt ist, wird mit dem Gesamtzuschuss in Höhe von DM 1.340.000 gerechnet. Als Schuldaufnahme ist der Betrag von DM 300.000 vorgesehen. Den Rest von DM 287.000 sollen die ordentlichen Haushalte 1962 bis 1965 aufbringen.“ Die Finanzierung war somit klar und in Ordnung. Wichtig war, dass die Gemeindesteuern nicht erhöht werden mussten und keine Bürger einen Beitrag dafür zu zahlen hatte. Ganz anders war dies bei den anderen Baumaßnahmen, die unbedingt durchgezogen werden mussten, weil davon der Schulhausbau und der Beginn des Schulbetriebs abhingen. Die Devise lautete damals: Ohne Anschlusskostenbeiträge von den Anschlussnehmern auf freiwilliger Basis keine Zentralwasserversorgung und keine Kanalisation! Ohne Wasserversorgung und Kanalisation keine Bautätigkeit, kein genehmigter Bebauungsplan und somit auch keine neue Schule! Wuchzenhofen schaffte diese Schule und die anderen Einrichtungen auch. Ich freute mich damals sehr darüber, dass das Einzugsgebiet dieser Schule und das Gebiet der ehemaligen Wasserversorgung Wuchzenhofen deckungsgleich sind.

Nach 25 Jahren ist interessant zu beobachten und festzustellen, wie sich diese Werke entwickelt haben und was aus ihnen geworden ist. Was die Schule geleistet hat und was aus ihr geworden ist, dürfte eine Jubiläumsfeier wert sein. Sicherlich teilen viele mit mir die Meinung, dass die Schule mehr gebracht hat, als von ihr damals erwartet wurde. Sie kann auf ihre Leistungen und Erfolge stolz sein. Ich danke allen Lehrkräften, die an dieser Schule wirken oder gewirkt haben, und allen Dienststellen und Ämtern, die diese Schule unterstützt haben und auch heute noch fördern.

Kürzlich sagte mir ein prominenter Schulmann: „ Diese Schule hatte Glück, Glück mit dem Rektor, den Lehrerinnen und Lehrern. Sie passen in diese Schule, und die Schule gefällt ihnen.“ Ich hörte das gern und möchte das Wort Glück in Verbindung bringen mit Fleiß, Tüchtigkeit, Klugheit, Interesse am Lehren und Lernen, Freude am Schulbesuch, gut ausgestatteter Schule und frohen Schülern.

In diesem Sinne wünsche ich der Schule viel Glück zum Jubiläum und für die Zukunft.

Josef Heinz, Bürgermeister i.R.

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